Das Team

Nadine
(1. Vorsitzende)
Ich bin Nadine und eigentlich wollte ich nur einen Hund. Dann kam mein Tierschutzhund aus Kreta. Und mit ihm die Frage: Warum hat er dieses Glück und so viele andere Hunde nicht? Ich habe vor Ort gesehen, wie Hunde warten, wie sie hoffen. Wie wenig es manchmal braucht, damit sie wieder vertrauen. Das alles hat mich nicht mehr losgelassen. Mein Hund zeigt mir jeden Tag, was möglich ist, wenn man eine Chance bekommt. Genau das treibt mich an: nicht wegzusehen und den Hunden die Sichtbarkeit zu schenken, die sie verdienen. Es lohnt sich, weil jedes einzelne Leben zählt und weil man so viel mehr zurückbekommt, als man je geben kann.

Nina
(2. Vorsitzende)
Ich bin Nina, und nach einer unschönen Erfahrung mit einem Hund in meiner Kindheit hätte ich damals nicht gedacht, dass ich einmal meinen eigenen Tierschutzverein gründen würde. Erst durch unsere Tierschutzhündin, die damals in unsere Familie kam, wurde meine tiefe Liebe zu Hunden geweckt und ich nachhaltig geprägt. Mich berührt im Tierschutz am meisten, dass Hunde trotz ihrer oft schlimmen Vergangenheit, geprägt von Misshandlungen und schlechten Lebensbedingungen, das Vertrauen in uns Menschen nicht verlieren und sich weiterhin nach Nähe und Liebe von uns sehnen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass auch jene Hunde eine Chance bekommen, die aufgrund ihrer Erfahrungen weniger offen sind, und dass man bereit ist, mit ihnen geduldig zu arbeiten.

Daniel
(Schatzmeister)
Ich bin Daniel und lebe mit meinem Tierschutzhund Twix aus Kreta zusammen. Im Verein kümmere ich mich um die Finanzen, also darum, dass im Hintergrund alles zuverlässig läuft und die wichtige Arbeit für die Hunde auf einem soliden Fundament steht. Durch Twix bin ich überhaupt zum Tierschutz gekommen und war auch schon eine Woche im Takis Shelter vor Ort, um mit anzupacken. Dabei habe ich gesehen, wie viel Herzblut in der Arbeit steckt und wie viele Hunde noch auf ihre passende Familie warten. Mir ist wichtig zu zeigen, dass es nicht nur um einzelne Schicksale geht, sondern um ein großes Ganzes. Und darum, dass eine Adoption kein Schnellschuss ist, sondern ein Prozess, der Zeit braucht. Am Ende zählt, dass es für Hund und Mensch wirklich passt.

Elli
Ich bin Elli und lebe mit meinen zwei Hunden, die mich jeden Tag daran erinnern, wie viel wir von Tieren lernen können, im Hier und Jetzt zu sein, den Moment bewusst zu erleben sowie bedingungslose Liebe, Vertrauen und echte Verbundenheit zu spüren. Schon als Kind, geprägt durch meine Großeltern in der Landwirtschaft, habe ich erkannt, wie besonders Tiere sind und wie sehr sie uns als Menschen wachsen lassen können und wie wichtig es ist, sie zu schützen. Sie lehren uns Mitgefühl, Verantwortung und Solidarität. Werte, die unsere Gesellschaft dringend braucht und die für mich die Grundlage eines aktiven Tierschutzes bilden.

Nina
Ich bin Nina und teile mein Leben mit meinen beiden Hündinnen aus dem Tierschutz. Nach meiner Ausbildung zur Tierpflegerin im Tierheim führte mich mein Weg ins Hundetraining. Gerade im praktischen Tierschutz ist mir eines besonders wichtig: Hunde als das wahrzunehmen und zu verstehen, was sie wirklich sind, Individuen mit eigenen Geschichten und Bedürfnissen. Neben Liebe und Geduld brauchen Hunde auch Souveränität, Orientierung und eine verlässliche Anleitung durch uns Menschen. Nur so finden sie in ihrem neuen Zuhause die Sicherheit, die sie für ein glückliches Leben brauchen. Mein Ziel ist es, für die Bedürfnisse von Tierschutzhunden zu sensibilisieren und Verständnis zu schaffen. Ich möchte Menschen und Hunde dabei unterstützen, ein harmonisches Miteinander zu führen, um so eine erfolgreiche, lebenslange Vermittlung zu ermöglichen.

Janine
Ich bin Janine und engagiere mich im Tierschutz, weil ich dabei gelernt habe, wie wenig es eigentlich braucht, um etwas Gutes zu bewirken. Während meiner zwei Monate in einem Tierheim in Portugal habe ich gelernt, dass es nicht viel Materielles ist, das wirklich zählt, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, warum ich nicht mehr wegsehen kann, da selbst kleine Taten so viel verändern können. Besonders am Herzen liegen mir die Tiere, die keine eigene Stimme haben und oft übersehen werden. Für sie da zu sein, fühlt sich für mich richtig und wichtig an.

Seli
Ich bin Seli und seitdem ich 7 Jahre alt war, hatte ich immer und überall eine Leine dabei, für den Fall ich würde mal einen Hund finden, weil mein größter Wunsch war es immer mit einem zusammen zu leben. Ich wünsche mir eine Welt, in der Tiere nicht länger als Objekte gesehen werden, nicht als Unterhaltung, Statussymbol oder Mittel zum Zweck, sondern als fühlende Lebewesen mit einem eigenen Wert. Eine Welt, in der wir aufhören, sie für unsere Bedürfnisse auszubeuten, und stattdessen lernen, Verantwortung für sie zu übernehmen und sie als Begleiter nicht als unseren Besitz zu sehen. Der Weg zum Tierschutz hat mit meiner eigenen Hündin Kiki begonnen. Alles, was sie mir gegeben und beigebracht hat, möchte ich heute in die Welt hinaustragen, um anderen Tieren zu helfen.
